Wie viel Zucker steckt eigentlich in einer Limonade? Warum schmeckt etwas süß, und was passiert danach im Körper? Und wieso ist man manchmal nach dem Mittagessen sehr schnell wieder hungrig? Fragen wie diese sind der Ausgangspunkt eines Programmpunkts, den wir mit allen unseren kleinen Gästen durchlaufen – unabhängig davon, ob Therapiekind oder nicht.
Statt Verbote und erhobenem Zeigefinger geht es ums Entdecken. Gemeinsam schauen wir uns an, wo Zucker überall drinsteckt, auch dort, wo man ihn nicht erwartet. Kleine Experimente und Mitmachaktionen machen sichtbar, was sonst unsichtbar bleibt: wie viele Stück Würfelzucker in einem Glas Saft stecken und was unser Körper braucht, damit er den Tag über gut versorgt ist.

Der Inhalt wird dabei an das Alter der Kinder angepasst. Die Jüngeren arbeiten mit Bildern, Spielen und dem eigenen Geschmackssinn – sie lernen spielerisch, was ihrem Körper guttut und was ihn eher träge macht.
Die Älteren beschäftigen sich mit Zutatenlisten, Portionsgrößen und der Frage, wie Werbung unsere Wahrnehmung beeinflusst. So ist der Vortrag für jede Altersgruppe verständlich und spannend.
Wichtig ist uns dabei der Ton: Niemand muss sich schlecht fühlen, weil er Süßes mag. Es geht nicht um Verzicht, sondern um einen bewussten Umgang damit. Am Ende haben die Kinder etwas Konkretes in der Hand: ein paar einfache Ideen für den Alltag, und ein geschärftes Auge für die Zuckermenge in Lebensmitteln.